Der Duft der Lindenblüten – einfach betörend!

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Auch in den Städten ist im Juni / Juli ein wunderbarer Duft wahrzunehmen. Schauen Sie mal hoch und betrachten sie die Lindenbäume. Dort blüht es tausendfach und intensiv. Die Lindenblüten waren schon im Mittelalter als Heilpflanzen bekannt. Ein Tee aus Lindenblüten lindert Hustenreiz. Darüber hinaus wird dem Aufguss eine krampflösende, schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Die ätherischen Öle werden auch in Badezusätzen verarbeitet. Wer im Lindenblütenduft badet, soll sich leichter beruhigen und besser einschlafen können. So mancher Zappelphilipp soll sich in einem Lindenblütenbad schon schnell beruhigt haben. Außerdem sind Lindenblüten auch für Rheumatiker wohltuend. Lindenblütenwasser soll auch die Haut beruhigen – zum Beispiel bei einem Sonnenbrand. Man kann sich mit einem Tee-Aufguss ganz einfach ein Gesichtswasser herstellen. Dazu gießt man einfach Lindenblüten (ca. 1 Eßlöffel) mit 250 ml. heißem Wasser auf. 10 Minuten ziehen lassen und die Blüten absieben. Fertig. Lindenblüten riechen intensiv in der Blütezeit. Sie verlieren schnell an Kraft, daher sollen die getrockneten Blüten nur im Dunklen gelagert werden und auch nur maximal ein Jahr lang.

Gefeiert wird die Lindenblüte in der nördlichen Provence. Im beschaulichen Buis-les-Baronnies findet am ersten Juli-Mittwoch ein großer Lindenblütenmarkt statt. Dort bieten die Bauern ihre Ernte den Destillerien und Aufkäufern an. Die Ernte der Lindenblüten ist aufwändig und mühsam. Es dauert also eine Weile, bis die 40-60 Kilogramm Blüten von einem Baum gepflückt wurden. Nach den 4 – 5 Tagen zur Trocknung bleiben etwa 10 – 15 Kilogramm Blüten übrig. Nur in dieser Form sind Lindenblüten verkäuflich.

Kein künstlicher Duft kann den natürlichen Duft der Lindenblüten toppen. Ja zu natürlichen Aromen und Düften. Bitte nein zu dem künstlichen Gestank! In der Blütezeit lohnt sich ein Streifzug in Lindenbaum-Alleen.

Tag der männlichen Körperpflege

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Die Kosmetikindustrie hat es mit einen Tag der männlichen Köpferpflege in den Jahreskalender geschafft. Der „Men’s Grooming Day“ soll Männer zu einer besonders intensiven Körperpflege animieren. Bart ordentlich ab oder stutzen, Haare waschen und kämmen, Finger- und Fußnägel schneiden, duschen oder baden und auch mal an ein Ganzkörperpeeling denken. Und bei allem soll es an Düften nicht mangeln. Der Tag soll weltweit „zelebriert“ werden. Ob es an diesem Tag liegt, das wir die Konsequenzen der männlichen Körperpflege schon überall riechen können? „Drei Meilen gegen den Wind“ titelte das Magazin der ZEIT am 6. September 2016 zu diesem Thema. Im Text wird der Duftmix auf Männerköpern auf allerbeste Weise auf den Punkt gebracht: „Die Sinfonie der Düfte am Körper des Mannes ist also angerichtet und macht ihn zu einem Wunderbaum, wie er in Rauchertaxis am Rückspiegel hängt. Wer jetzt noch ein paar Stöße aus dem Flakon auf seine Halsschlagadern aufbringt, um danach mit den Pulsschlagadern kernig darüber zu reiben, bewirkt das Gegenteil von dem, was unser Wunderbaum eigentlich beabsichtigt: Er wird gemieden. Dabei sollen Düfte ja Lockstoffe sein.“ Natürlich wirkt auch Schweißgeruch abstoßend. Aber der immer häufiger zu vernehmende und im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubende Deo-, Aftershave-, Körperbalm-, Waschmittel-Duftmix signalisiert vor allem: Abstand halten!

Dabei riecht ein gepflegter Körper auch ohne Duftstoffe wunderbar. Natürlicher Duft kann dann auch wieder Lockstoff sein und es kann sich paaren, wer sich paaren möchte. In diesem Sinne wäre es doch viel besser, einen Tag des Verzichts auf künstliche Duftstoffe einzurichten. Ja, weltweit!

Selbst wenn der Tag ohne Schaumkrone startet, wird die Umsetzung sicher in Ermangelung der Zutaten schwer. Seifen und Cremes ohne Duftstoffe sind ziemlich rar. Deodorants ohne Duftstoffe noch viel seltener. Und wer jeden Tag sprüht, fühlt sich vielleicht etwas nackt. Aber ein Versuch ist es wert. Jeder sollte in Sachen Duft auch mal auf Entzug gehen. Das schärft alle Sinne!

Konzert, Theater, Lesung: 1 x pffft reicht!!!

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Die Hamburger Elbphilharmonie ist in aller Munde. Ein fantastischer Konzertsaal kann nun endlich genutzt werden. Die Bilder der Eröffnung waren berauschend. 2.100 Besucher passen in den 25m hohen großen Konzertsaal. Es ist ein besonderes Konzerthaus – und entsprechend aufwändig werden sicher die meisten Outfits der Gäste sein. An Bestaunenswertem wird es dort nicht mangeln. Aber wie riecht es wohl. Das Konzerthaus noch neu und die Besucher intensiv? Wenn sich nur die Hälfte aller Gäste mit starken Düften einsprüht, sind es schon 1.050 unterschiedliche Düfte! Und weil es ein besonders schöner Abend werden soll, greifen viele Besucher auch gerne zu besonders schweren Düften. Wenn sich die bedufteten Körper vor lauter Vorfreude, Aufregung und Alkohol auch noch erhitzen, wird es nicht nur musikalisch atemberaubend sein. Für duftsensitive Menschen ist der Abend also schnell kein Spaß mehr.

Wer auf der Bühne steht, kann nicht „flüchten“ und muss das keinesfalls gesunde Duftgemisch zwangsläufig ertragen. Selbst Künstlern, die nicht duftempfindlich sind, wird es da schon mal die Stimme verschlagen. Wer gewaschen und in sauberer Kleidung ein Konzerthaus oder Theater besucht, kann seinen Sitznachbarn und vor allem den Künstlern eine echte Freude bereiten.

Auf vielen Tickets ist „Aus Sicherheitsgründen“ dies oder das zu lesen. Der Umgang mit Garderobe, Taschen, Filmaufnahmen, Mobilgeräten o.ä. wird dort geregelt. Wie schön wäre ein Sicherheitshinweis zum Umgang mit Duft in den Programmheften: „Weniger Duft – mehr Atemluft! Zum Schutz der Künstler und Besucher bitten wir um den Verzicht oder die extrem reduzierte Anwendung von Parfüms und Deodorants. Vielen Dank.“

 

 

 

 

 

Mehr als 2 Mio. Duftstoffallergiker in Deutschland haben es schwer

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Lt. Umweltbundesamt gibt es mehr als 2 Millionen Duftstoff-Allergiker. Die Allergien können sich unterschiedlich auswirken. In einem Beitrag des NDR sagt eine betroffene Patientin „“Ich kann einfach verschiedene Geschäfte nicht mehr besuchen, ich kann mich nicht länger darin aufhalten. Ich kann mit meiner Tochter nicht ins Kino oder ins Theater gehen. Ich kann auch kein Restaurantbesuch haben, alles das wo viele Menschen sich aufhalten, die ja immer gewissen Düfte dabei haben. Durch meine Krankheit bin ich isoliert.“

Der TV-Beitrag „Gefährliche Düfte“ bringt in knapp 6 Minuten sehr anschaulich auf den Punkt, wie sehr Duftstoffe belasten. Sehenswert!

Fine ist eine feine Sache!

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fineJa, es geht auch ohne künstliche Duftstoffe. Und sogar ohne Aluminum! Getestet und für sehr gut befunden, daher geben wir die Deo-Empfehlung hier gerne weiter. Die feine Komposition aus pflegenden und ätherischen Ölen ist sehr gelungen und vor allem wirksam.

Die Texte der Erfinderin mit feiner Nase sind so schön, dass wir sie einfach zitieren: „Fine ist italienisch für „Ende“. Und das ist genau das, was FINE tut: es beendet endlich lästige und belästigende Körpergerüche, die oft mit einem Gefühl von Unwohlsein einhergehen. Und schließlich beendet es Deine Suche nach einem sauberen und effizienten Deodorant. FINE bedeutet auch „großartig“ und „schön“ im Englischen, und das ist FINE in einem Wort!

Es ist komplett pur und frei von Aluminiumsalzen, es ist sogar essbar; es riecht wunderbar, wobei sich der Geruch gerade so lange hält, dass man ohne Bedenken noch Parfum tragen kann. Und schließlich sieht es einfach schön aus im Badezimmer.
Und das beste ist: es funktioniert!“

Information und Bestellung: www.fine-deodorant.com

Achtung: „Duft“ in der Hotellobby!

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scent_airWer hat den Hotelbetreibern erklärt, dass Gäste sich nur dann wohlfühlen, wenn die Lobby beduftet wird? Für duftsensitive Menschen ein echter Grund, nicht mehr zu verreisen! Ein Check in dauert ja eine Weile, selbst wenn da niemand in der Schlange ist. Gleiches gilt für den Check out, wenn dazu noch keine elektronische Möglichkeit angeboten wird. Luft anhalten ist also keine Option. Das Gerät auf dem Foto stand unmittelbar neben dem Check in in eines Appartement-Hotels in der Hamburger Neustadt. Von Innen versteckt hinter einem Vorhang – aber in aufdringlicher Weise direkt wahrnehmbar. Leider. Auf die Frage, wo das Teil steht, wurde die Frage stolz mit „direkt hier“ beantwortet. Das Personal versicherte mir, dass man den Duft nicht rieche.  Bei mir zeigten sich aber schon nach einigen Minuten neben der Duftsprühmaschine erste Hautreaktionen. Zu allem Übel dauerte es dann auch noch etwas länger, da der Kreditkartenleser ausgefallen ist. Da konnte zu später Stunde auch kein sehr schönes Zimmer mehr helfen. An entspanntes Einschlafen war vor Übelkeit und dem Wissen um den unvermeidbaren Check out nicht mehr zu denken. @ Hotelerie: bitte lassen Sie diese Zwangsbeduftung doch einfach weg. Und wenn schon Duft, dann doch bitte eine dezente natürliche Variante! Danke.

Mit weniger Parfüm schunkelt es sich schöner!

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In den Karnevalhochburgen wird es eng. In vollen Kneipen tummeln sich schillernde Figuren und Plüschtiere auf engstem Raum. Es wird getanzt, geschunkelt, getrunken – und natürlich auch transpiriert. Für empfindliche Nasen sind die im Karnevals-Fieber-Klima entstehenden Gerüche eine Qual. Zumal die meisten Kostüme aus billigen Kunststoffen gefertigt sind. Covern lässt sich der Schweißgeruch sowie so nicht, daher ist unser Tipp: Salzstein verwenden und möglichst geruchfrei ab in die Kneipe. In jedem Fall Finger weg von schweren Düften, denn die breiten sich beim Tanzen extrem aus. Also Finger weg von Poison, Opium & Co!

Weniger Duft – mehr Atemluft und in jedem Fall viel mehr Spaß beim unbeschwerten Feiern. Helau und Alaaf!

Es stinkt. Immer mehr und leider überall. Die Mischung der künstlichen Düfte in Bahnen, Flugzeugen, Theatern, Schulen, Schwimmbädern, Autos, Krankenhäusern, Restaurants, Wohnungen usw. usw. ist nicht mehr zu ertragen. Es wird gesprüht, was die Flaschen hergeben und es “duftet” intensiv aus allen Richtungen. Deo, Parfum, Haarspray, Waschmittel, Weichspüler, Toilettenpapier, ja sogar Damenbinden “duften”. Von Duftstäbchen, Duftkerzen, Duftbäumen, Duftsteinen, Duftölen, Duftzerstäubern ganz zu schweigen. Hinzu kommen noch Airdesign, Duftmarketing, “einkaufsstimulierende” Düfte im Handel. Eine Hinweispflicht gibt es nicht, obwohl die Düfte Allergien und Gesundheitsschäden verursachen können. Übelkeit, Migräne, Ausschlag, Atem- oder Konzentrationsbeschwerden. Die Liste der Leiden lässt sich verlängern. Je künstlicher, schwerer und üppiger die Duftkonzentration, desto schlimmer sind die Auswirkungen. Daher unser Appell: wo immer es geht, sollte auf künstliche Düfte verzichtet werden.

 

Frischluft auf der Kö: Fehlanzeige

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shoppingShoppen oder Relaxen – auf der Düsseldorfer Kö geht laut Dachmarken-Kampagne beides. Ja, die Luxusmeile der NRW-Landeshauptstadt zieht ohne Zweifel eine Menge bunter Vögel an. Ob die Auslagen in den Schaufenstern oder das bunte Volk der Shoppenden spannender sind, mag jeder Besucher selbst entscheiden. Für duftsensitive Menschen ist ein Besuch auf der Kö ein Vergnügen mit großen Einschränkungen. Die schweren Düfte der Shopping-Queens konkurrieren mit den Duftmarketing-Aktivitäten der Läden um die Wette. Frischluft: Fehlanzeige.

Besonders stark riecht es schon auf der Straße in der Nähe von Abercrombie & Fitch. Das Unternehmen hat ja schon eine Menge Schlagzeilen mit der üppigen Beduftung und jede Menge Bürgerprotest produziert. Interessant ist, dass der Duft bei Menschen sogar Ängste auslöst, Mehr dazu in einem Artikel der Huffington Post aus Februar 2014.

 

 

Wie riecht es wohl in Alaska?

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axeWoran denken Sie, wenn Sie ALASKA hören? An „das Land in dessen Richtung das Meer strömt“, Kälte, Blau, Eskimos, Öl…oder etwa doch AXE? Egal, wie es in Alaska riecht, es hat hoffentlich nichts mit AXE Alaska zu tun. Der in unseren Städten, Bahnen, Geschäften, Discos, Schulen etc. omnipräsente Deogeruch ist für unter 3,- Euro zu haben. Ob das der Grund für den massenhaften Einsatz ist? Und ob die Benutzer wissen, was sie sich da auf die Haut sprühen. Zitat aus der Liste der Inhaltsstoffe: „Alcohol Denat, Butane, Isobutane, Propane, Parfum, Alpha-Isomethyl Ionone, Citral, Citronellol, Coumarin, Geraniol, Hexyl Cinnamal, Hydroxycitronellal, Limonene, Linalool“. Das kann in keinem Fall gesund sein. Die Warnhinweise auf der Packung heißen zu recht WARN-Hinweise. Dort heißt es u.a. „Direktes Einatmen vermeiden. Nur kurz sprühen und in gut gelüfteten Räumen verwenden, längeres Sprühen vermeiden. Benutzung ausschließlich gemäß Verwendungszweck. Kontakt mit Augen und Intimbereich vermeiden. Nicht auf gereizter oder verletzter Haut anwenden. Bei Auftreten von Hautirritationen nicht weiter verwenden. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen…“.

Mit Alaska ist für AXE das Ende der Welt noch nicht erreicht. Africa, Moschus oder Adrenaline lassen schlimme Duftkreationen vermuten. Wie gut, dass es in vielen Schulen schon ein Deo-Verbot für Pubertierende gibt. Noch besser wäre generell: waschen und diese Artikel gar nicht mehr benutzen, weder Gestank noch schädliche Inhaltsstoffe einatmen und andere nicht mehr mit der Stinkerei quälen.

 

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