Mehr als 2 Mio. Duftstoffallergiker in Deutschland haben es schwer

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Lt. Umweltbundesamt gibt es mehr als 2 Millionen Duftstoff-Allergiker. Die Allergien können sich unterschiedlich auswirken. In einem Beitrag des NDR sagt eine betroffene Patientin „“Ich kann einfach verschiedene Geschäfte nicht mehr besuchen, ich kann mich nicht länger darin aufhalten. Ich kann mit meiner Tochter nicht ins Kino oder ins Theater gehen. Ich kann auch kein Restaurantbesuch haben, alles das wo viele Menschen sich aufhalten, die ja immer gewissen Düfte dabei haben. Durch meine Krankheit bin ich isoliert.“

Der TV-Beitrag „Gefährliche Düfte“ bringt in knapp 6 Minuten sehr anschaulich auf den Punkt, wie sehr Duftstoffe belasten. Sehenswert!

Mit weniger Parfüm schunkelt es sich schöner!

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In den Karnevalhochburgen wird es eng. In vollen Kneipen tummeln sich schillernde Figuren und Plüschtiere auf engstem Raum. Es wird getanzt, geschunkelt, getrunken – und natürlich auch transpiriert. Für empfindliche Nasen sind die im Karnevals-Fieber-Klima entstehenden Gerüche eine Qual. Zumal die meisten Kostüme aus billigen Kunststoffen gefertigt sind. Covern lässt sich der Schweißgeruch sowie so nicht, daher ist unser Tipp: Salzstein verwenden und möglichst geruchfrei ab in die Kneipe. In jedem Fall Finger weg von schweren Düften, denn die breiten sich beim Tanzen extrem aus. Also Finger weg von Poison, Opium & Co!

Weniger Duft – mehr Atemluft und in jedem Fall viel mehr Spaß beim unbeschwerten Feiern. Helau und Alaaf!

Es stinkt. Immer mehr und leider überall. Die Mischung der künstlichen Düfte in Bahnen, Flugzeugen, Theatern, Schulen, Schwimmbädern, Autos, Krankenhäusern, Restaurants, Wohnungen usw. usw. ist nicht mehr zu ertragen. Es wird gesprüht, was die Flaschen hergeben und es “duftet” intensiv aus allen Richtungen. Deo, Parfum, Haarspray, Waschmittel, Weichspüler, Toilettenpapier, ja sogar Damenbinden “duften”. Von Duftstäbchen, Duftkerzen, Duftbäumen, Duftsteinen, Duftölen, Duftzerstäubern ganz zu schweigen. Hinzu kommen noch Airdesign, Duftmarketing, “einkaufsstimulierende” Düfte im Handel. Eine Hinweispflicht gibt es nicht, obwohl die Düfte Allergien und Gesundheitsschäden verursachen können. Übelkeit, Migräne, Ausschlag, Atem- oder Konzentrationsbeschwerden. Die Liste der Leiden lässt sich verlängern. Je künstlicher, schwerer und üppiger die Duftkonzentration, desto schlimmer sind die Auswirkungen. Daher unser Appell: wo immer es geht, sollte auf künstliche Düfte verzichtet werden.

 

30° und mehr … Extra-Deo ist keine Lösung!

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42372_Kristall Deo Stick2Wenn es heiß ist, wird natürlich auch kräftig geschwitzt. Die Angst, dann auch nach Schweiß riechen, führt zu hemmungslosem prophylaktischen Gesprühe. Bei der aktuellen Hitze, ergibt das in den Straßen ein unerträgliches Gemisch.

Viel besser ist:
regelmäßig waschen,
Luftige Kleidung aus Naturstoffen tragen und
ein Deo benutzen, was die Bakterien im Zaum hält.

Da braucht es keine Duftstoffe, da reicht ein Kristallstein.

 

In Sachen Duft gilt: Bitte Rücksicht nehmen.

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Auch das Bundesamt für Gesundheit der Schweiz informiert über Düfte und den Einsatz von Raumbeduftung. Deren Empfehlungen sind
  • Da Düfte von einigen Personen auch als unangenehm oder gar bedrohlich empfunden werden, sollte man bei der Beduftung Rücksicht auf Mitbewohner nehmen und Belästigungen vermeiden. Kinder wehren sich oft nicht aktiv gegen Gerüche.
  • In Anwesenheit empfindlicher Personen, insbesondere Asthmatikern sollte man auf die Verwendung insbesondere von Duftsprays und Räucherstäbchen verzichten.
  • Raumluftparfüms, Duftkerzen, duftende Öllämpchen und Räucherstäbchen sollte nur gezielt und zeitlich begrenzt eingesetzt werden. Danach, spätestens aber vor dem Zubettgehen empfiehlt es sich, die Räume kräftig zu lüften (Stosslüftung). Bei erhöhter Ozonbelastung im Sommer sollte auf eine Raumbeduftung verzichtet werden.
Mehr Infos auf der Website des BAG.

Auch hier wird darauf hingewiesen, dass unangenehme Gerüchte am besten bei der Ursache bekämpft werden. Das heißt übersetzt und ganz konkret:

Wenn ein Mensch stinkt, sollte er sich waschen und frische Kleidung anziehen. Übersprühen mit Deo nutzt nicht!
Ein muffiger Raum müffelt, sollte gelüftet werden. Duftkerzen nutzen nicht!
Ein stinkender Mülleimer wird am besten geleert. Mülleimer-Deo nutzt nicht!
Ein Toilettenraum sollte gelüftet werden (gegen unangenehmen Geruch hilft auch das Anzünden eines Streichholzes). Duftstäbe nutzen nicht!
Seit wann braucht ein Staubsauger eigentlich ein Deo?