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Die Hamburger Elbphilharmonie ist in aller Munde. Ein fantastischer Konzertsaal kann nun endlich genutzt werden. Die Bilder der Eröffnung waren berauschend. 2.100 Besucher passen in den 25m hohen großen Konzertsaal. Es ist ein besonderes Konzerthaus – und entsprechend aufwändig werden sicher die meisten Outfits der Gäste sein. An Bestaunenswertem wird es dort nicht mangeln. Aber wie riecht es wohl. Das Konzerthaus noch neu und die Besucher intensiv? Wenn sich nur die Hälfte aller Gäste mit starken Düften einsprüht, sind es schon 1.050 unterschiedliche Düfte! Und weil es ein besonders schöner Abend werden soll, greifen viele Besucher auch gerne zu besonders schweren Düften. Wenn sich die bedufteten Körper vor lauter Vorfreude, Aufregung und Alkohol auch noch erhitzen, wird es nicht nur musikalisch atemberaubend sein. Für duftsensitive Menschen ist der Abend also schnell kein Spaß mehr.

Wer auf der Bühne steht, kann nicht „flüchten“ und muss das keinesfalls gesunde Duftgemisch zwangsläufig ertragen. Selbst Künstlern, die nicht duftempfindlich sind, wird es da schon mal die Stimme verschlagen. Wer gewaschen und in sauberer Kleidung ein Konzerthaus oder Theater besucht, kann seinen Sitznachbarn und vor allem den Künstlern eine echte Freude bereiten.

Auf vielen Tickets ist „Aus Sicherheitsgründen“ dies oder das zu lesen. Der Umgang mit Garderobe, Taschen, Filmaufnahmen, Mobilgeräten o.ä. wird dort geregelt. Wie schön wäre ein Sicherheitshinweis zum Umgang mit Duft in den Programmheften: „Weniger Duft – mehr Atemluft! Zum Schutz der Künstler und Besucher bitten wir um den Verzicht oder die extrem reduzierte Anwendung von Parfüms und Deodorants. Vielen Dank.“

 

 

 

 

 

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