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Laut Migräne-Liga Deutschland e.V. leiden ca. 6-8 Millionen Menschen in unserem Land unter Migräne. Die Ursachen dieser nicht heilbaren Erkrankung sind immer noch nicht vollständig erforscht und so manche Vorurteile halten sich hartnäckig. Migräneanfälle sind von stunden- oder gar tagelangen Qualen mit hämmernden Kopfschmerzen und Übelkeit geprägt. Besonders unangenehm sind Migräneanfälle, die von einer seh- oder sprachstörenden Aura begleitet werden. Ob mit oder ohne Aura – Geräusche, Licht oder Düfte sind während eines Migräneanfalls unerträglich. Nicht selten müssen die Betroffenen während der Dauer eines Anfalls in einem dunklen, ruhigen Raum liegen.

Migräniker können – je nach individuellen Auslösern – Maßnahmen zur Vermeidung von Migräneanfällen ergreifen. Dabei ist z.B. ausreichendes Trinken oder das Erlernen von Entspannungsmethoden relativ leicht. Dem Wetter und meist auch den Hormonen sind Migräniker jedoch ausgeliefert. Dies gilt auch für intensive Düfte. Wer diese aus gesundheitlichen Gründen vermeiden möchte, hat wenig Chancen.

Der Alltag von geruchsempfindlichen Menschen gleicht einem Spießrutenlauf.  Weglaufen ist jedoch nicht immer eine Option. Man denke z.B. an (m/w):

  • Schauspieler oder Musiker auf der Bühne
  • Kassierer im Supermarkt
  • Lehrer oder Dozenten im Klassenraum
  • Service-Kräfte in der Gastronomie
  • Ärzte und Praxis-Personal oder
  • Nutzer von reservierten Sitzplätzen.

Das richtige Maß der eigenen Beduftung scheint den meisten Menschen leider verloren gegangen zu sein. Ein „Hauch“ – lt. Duden ein „kaum wahrnehmbarer Geruch“ – wäre doch so viel angenehmer für alle. Wer seinen eigenen Duft morgens im Bad deutlich wahrnehmen kann, hat definitiv zu viel davon aufgetragen.

pleaseScent: Weniger Duft – mehr Atemluft!

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